Unentschuldigte Abwesenheit

Da bin ich doch letzte Woche aus dem Tritt gekommen 🙂

Tatsächlich war zu viel Trubel, um über aktuelle Fortschritte zu berichten. Was nicht bedeutet, dass es sie nicht gibt.

Wobei sich mir insgesamt die Frage stellt, in wie weit digitale Präsenz mit Real-Life Abstinenz zu tun hat, womit nicht die Abstinenz von geistigen Getränken gemeint ist, sondern die Frage, ob man, im realen Leben gut eingebunden, einfach keine Zeit mehr findet, viel und umfangreich zu bloggen.
Das geht bei Instagram und Twitter wahrscheinlich zusammen, weil man nicht mehr tun muss, als einen Post vom letzten Toilettengang absetzen oder hochtrabende Erkenntnis in 280 Zeichen zu verpacken. Aber richtig bloggen, wenn man richtig lebt – schwierig.
Wie auch immer, jedenfalls ist mein Real-Life gerade mächtiger, als die WordPress-Welt.

Zurück zum Thema: Fortschritte sind zu verkünden 🙂
Ich befinde mich , bei den letzten Kapiteln, des letzten Abschnitts des ersten Buches. Bedeutet fünf Kapitel sind es noch, von denen zwei bereits eine Grundlage besitzen, zwei passabel sind und das letzte neu verfasst werden muss. Sollte nächstes Wochenende umsetzbar sein. Womit dann, sagen wir Kilometer 5, des Marathons erreicht ist.
Das beeinflusst, ganz unabhängig von der Qualität des Ergebnisses, mein Lebensgefühl. Schreiben selbst erlebe ich als beglückend, spannend, manchmal abenteuerlich. Aber ein Manuskript reif für die Veröffentlichung zu machen, das ist Arbeit, das ist keine Spielerei und erfordert Ernst. Das mag der Grund sein, weshalb nicht jeder der schreibt veröffentlicht, weil das Spielen dann aufhört und weshalb nicht jede Veröffentlichung ein Erfolg wird, war vielleicht zu verspielt.
Ich befinde mich also zunehmend in einem Manuskript-Feierabend, nur das der nicht eintritt, wenn man acht oder neun Stunden gearbeitet hat, sondern nach 10 bis 12 Wochen.

Somit: Hier alles im Soll. Ich wünsche ein schönes WE

PGF

3 Kommentare zu „Unentschuldigte Abwesenheit“

  1. Schön von dir zu hören, Peter. 🙂
    Zum ersten Punkt, dem „richtigen“ Bloggen:
    Ich befürchte, dass da die Meinungen, was richtiges Bloggen ist, sehr weit auseinander gehen und es weder ein richtig, noch ein falsch gibt.
    Sehe ich nämlich Menschen, die es als richtiges Bloggen erachten, jeden Tag etwas zu schreiben, ist das meines Erachtens meist so, wie du es beschreibst: Sogar der tägliche KloGang wird thematisiert….
    Bullshit, würde ich das nennen und nicht richtiges Bloggen. Fragst du aber die Menschen, die es so machen, wirst du da ganz andere Antworten erhalten. 🙂
    Für mich zum Beispiel ist das Bloggen nichts Tägliches, sondern die Freude am Schreiben. Und diese ist je nach Gusto immer anders:
    Mal ist es ein Gedicht, was ich blogge, mal eine Kurzgeschichte. dann sind es Fotografien oder einfach nur Fragen oder Statements, bzw. Beobachtungen des täglich passierenden Wahnsinns. 🙂
    Ich glaube, das einzige, was wir alle gemein haben, ist der Besitz eines Blogs! 🙂

    Zu deinem Buch, bzw. den wabernden Fortschritten:
    Auch das ist normal, wenn man einem FulltimeJob nachgeht…
    Ich sehe es selber gerade:
    Vor 14 Tagen war ich noch Feuer und Flamme für das veröffentlichen eines Buchs und inzwischen merke ich, wie zeitaufwendig und fordernd das ist. Und somit stagniert das Projekt erst einmal wieder…
    So lange, bis die nächste Energiewelle kommt! 😀
    Somit ist auch bei mir alles im Soll.
    Hab auch du ein schönes Wochenende, liebe Grüße Bea

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Bea, ich pointiere gerne ein wenig 🙂
      Ja, muss jeder machen, wie es passt. Ich bin, glaube ich, geprägt von meinem ersten Blog, bei dem ich täglich aktiv war und rückblickend beachtliche Zahlen an Followern, Likes, Kommentaren usw. hatte. Mir war nicht bewusst, wie viel Reichweite literaturfrey hatte. Um Bücher zu vermarkten, war das perfekt. Aber gut …
      In dem Sinn blogge ich nicht mehr richtig 🫠

      Was das Manuskript angeht, bin ich tatsächlich zufrieden und im Zeitplan. Den Spätfrühling und Sommer mache ich ohnehin Pause oder zumindest langsam.

      Also such dir mal schön eine Energiewelle 🌊 sonst wird das nix, mit dem Weihnachtsgeschäft 😎

      Gefällt 1 Person

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